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Finanzierungskonzept für die Schulsozialarbeit ist dringend notwendig

Auf die Antwort der Landesregierung zur kleinen Anfrage „Entwicklung und Perspektiven der Schulsozialarbeit in Mecklenburg-Vorpommern“ (LT-Drs. 7/4938) erklärt die kinder-, jugend- und familienpolitische Sprecherin der Linksfraktion, Jacqueline Bernhardt:

„Die Jugend- und Schulsozialarbeiter in Mecklenburg-Vorpommern leisten eine wichtige Arbeit im Sinne der Kinder und Jugendlichen. Gerade während und nach der Corona-Krise sind Jugend- und Schulsozialarbeit umso wichtiger. Durch die Schließungen der Schulen und der Jugendclubs und durch das Kontaktverbot waren Kinder und Jugendliche mit der Bewältigung ihrer Probleme und des veränderten Lebensalltages oft allein gelassen. Die Auswirkungen dessen wird nach Einschätzung der Mitarbeiter*innen der Kinder- und Jugendhilfe noch mehrere Monate und Jahre zu spüren sein. Um diese wichtige Arbeit zu sichern, muss die Finanzierung stehen.

Nach der Antwort auf die kleine Anfrage ist die Finanzierung der Schulsozialarbeit bis 2022 aus den ESF-Fördergeldern gesichert. Von den 35,865 Mio. Euro, die für den gesamten Förderzeitraum bis 2022 zur Verfügung stehen, wurden erst 26,37 Mio. Euro bewilligt. Fraglich ist nur, warum dies den Trägern der Schulsozialabriet nicht vermittelt wurde. Uns erreichen Schreiben von Trägern, die ankündigen, dass sie den Schulsozialarbeitern jetzt kündigen müssten, da sie nicht wissen, wie es weitergehe. Hier muss das Sozialministerium gegenüber den Trägern endlich ein Zeichen aussenden, dass die Finanzierung über 2020 hinaus bis 2022 gesichert ist.

Zudem hat das Land in Zusammenarbeit mit der kommunalen Familie die Pflicht, endlich, wie mehrfach von uns gefordert, ein Konzept zur langfristigen Absicherung der Jugend- und Schulsozialarbeit aufzustellen. Es kann nicht sein, dass Jugend- und Schulsozialarbeiter*innen von Jahr zu Jahr um ihren Arbeitsplatz bangen. Sie müssen den Kopf frei haben. Da hilft es auch nicht, immer mehr Modellprojekte aus dem Strategiefond neben den Landes-, Europäischen- und Kommunalen Geldern aufzulegen, sondern die Finanzierung muss endlich aufgrund eines Konzeptes aus einer Hand erfolgen.“


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