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Bundeshilfen für Studierende sind keine Lösung – Land muss aktiv werden

Zum Antrag „Studierende brauchen Unterstützung – Nothilfefonds auflegen“ erklärt der hochschulpolitische Sprecher der Linksfraktion, Karsten Kolbe:

„Die Studierenden im Land brauchen dringend ein Landesnothilfeprogramm. Wer seit März ohne Nebenjob über die Runden kommen muss, geht auf dem sprichwörtlichen Zahnfleisch.

Das Programm des Bundes über 2 Mio. Euro hilft den 38 000 Studierenden in M-V nicht weiter. Selbst wenn nur die Hälfte von ihnen Hilfe beantragt, bekommen diejenigen dann 100 Euro – einmalig. Davon kann niemand seine Miete zahlen, geschweige denn noch andere Kosten decken.

Das Angebot von Bundesbildungsministerin Anja Karliczek, zu Nullzinsen einen Bildungskredit in Anspruch zu nehmen, lädt das Problem bei den Studierenden ab und verschleppt es in die Zukunft. Auch das ist keine Lösung. Ich hoffe daher, dass sowohl SPD als auch CDU sich uns anschließen, und die Studierenden nicht im Regen stehen lassen.“


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