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Zukunft der Kutter- und Küstenfischerei weiter unsicher

Zur Ablehnung des Antrags „Zukunft der Kutter- und Küstenfischerei sichern“ erklärt der fischereipolitische Sprecher der Linksfraktion, Dr. Wolfgang Weiß:

„Die Ablehnung ist unverständlich und enttäuschend. Seit 30 Jahren verzeichnen wir in Mecklenburg-Vorpommern den Niedergang der überwiegend handwerklich geprägten Kutter- und Küstenfischerei. Seit ebenso vielen Jahren hängt die Fischerei Mecklenburg-Vorpommerns am Tropf von Zuschüssen und Ausgleichszahlungen. Hinzu kommen die dramatischen Auswirkungen von europäischen Fangbegrenzungen von Dorsch und Hering zum Erhalt der Bestände. Und auch die Folgen des Klimawandels wirken sich zunehmend auf das empfindliche Ökosystem der Ostsee aus.

Gerade vor dem Hintergrund, dass alle politischen Akteure betonen, dass die Fischer quasi zur DNA unseres Bundeslandes gehören und sein Bild maßgeblich prägen, ist die Ablehnung des Antrags umso unverständlicher. Es ist enttäuschend, dass die Landesregierung nicht willens ist, einen praktikablen Plan zu entwickeln, um dem traditionellen Handwerk eine Perspektive zu geben. Damit bleibt die Zukunft der Kutter- und Küstenfischerei weiter in höchstem Maße unsicher.“


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Claudia Schreyer
Pressesprecherin


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