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WSI-Studie unterstreicht erneut Handlungsbedarf bei Lohnentwicklung

Zu den Ergebnissen der neuesten Studie des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) erklärt der wirtschafts- und arbeitsmarktpolitische Sprecher der Linksfraktion, Henning Foerster:

„Die Ergebnisse legen erneut schonungslos die Situation in Mecklenburg-Vorpommern offen und unterstreichen den Handlungsbedarf bei der Lohnentwicklung im Land. Mehr als 30 Jahre nach der Wende ist immer noch jeder Dritte Vollzeitbeschäftigte ein Geringverdiener. Deutschlandweit ist es dagegen nicht einmal jeder Fünfte. Vor diesem Hintergrund ist das anhaltende Polemisieren von Teilen der Arbeitgeber und der Opposition gegen wichtige Vorhaben der rot-roten Landesregierung und der Berliner Ampel völlig unangebracht.

Es wird Zeit für ein modernisiertes Vergabegesetz, bei dem öffentliche Aufträge nur noch an Unternehmen vergeben werden, die tariflich oder tarifgleich entlohnen. Auch die geplante Anhebung des gesetzlichen Mindestlohns auf 12 Euro als wirksame untere Haltelinie im System und mehr Tarifverträge oberhalb dieses Niveaus sind dringend erforderlich. Mit Löhnen, die dauerhaft unter dem Niveau anderer Bundesländer liegen, können schwerlich Arbeits- und Fachkräfte gehalten und gewonnen werden.

Jenseits der großen Städte sind deutlich mehr Menschen von Niedriglöhnen betroffen. Das zeigt, wie wichtig es ist, den ländlichen Raum verkehrstechnisch besser anzubinden und dort weitere infrastrukturelle Voraussetzungen wie flächendeckenden Breitbandanschluss zu schaffen.

Gerade mit Blick auf die gegenwärtige Lage in der maritimen Industrie ist es darüber hinaus erforderlich, Mecklenburg-Vorpommern nicht nur als Tourismus- und Gesundheitsland, sondern auch als Industriestandort besser zu vermarkten und zu entwickeln.“


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Claudia Schreyer
Pressesprecherin


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