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Warum können Arbeitsplätze in M-V nicht besetzt werden?

Zu heute veröffentlichten Zahlen des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit erklärt Henning Foerster, arbeitsmarktpolitischer Sprecher der Linksfraktion im Landtag Mecklenburg-Vorpommern:

„Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit hat heute seine aktuelle Analyse der bundesweit unbesetzten Arbeitsstellen veröffentlicht.

Demnach konnten im 1. Quartal 2019 bundesweit 1,38 Millionen gemeldete Stellen nicht besetzt werden. In Ostdeutschland waren es 296.000, in M-V 17.714 (einschließlich 2.200 gemeldeter, aber später zu besetzender Stellen).

Als Gründe für die Nichtbesetzung werden bundesweit hauptsächlich eine zu geringe Bewerberzahl (33,1 %), eine unzureichende berufliche Qualifikation der Bewerber*innen (24 %), zu hohe Lohn- und Gehaltsforderungen (15,8 %) sowie die fehlende Bereitschaft der Arbeitssuchenden, die Arbeitsbedingungen zu erfüllen, angeführt (15,4 %). Die letzten beiden Kriterien sind in Westdeutschland übrigens stärker ausgeprägt als im Osten.

Es stellt sich die Frage, wie sich die Situation für M-V darstellt, warum im März auch 15.000 gemeldete sofort zu besetzende, sozialversicherungspflichtige Stellen in M-V nicht besetzt werden konnten und ob die Maßnahmen der Bundesagentur für Arbeit und der Landesregierung geeignet und ausreichend sind?

Ich erwarte von der Landesregierung, dass sie das sogenannte ‚mismatch‘ für unser Bundesland untersucht und sich mit der Bundesagentur über Korrekturen und mögliche Förderungen austauscht, mit dem das Problem besser als bisher gelöst werden kann.“


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