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Verschwendung von Lebensmitteln stoppen

Zur Antwort der Landesregierung auf die Kleine Anfrage „‘Containern‘ von Lebensmitteln“ (Drs.: 7/3795) erklärt die Sprecherin für Verbraucherschutz der Linksfraktion, Jacqueline Bernhardt:

„Mit der Ablehnung des Antrages auf der Justizministerkonferenz im Juni 2019 zur Legalisierung des sogenannten Containerns kriminalisiert die Landesregierung weiterhin die Menschen, die sich dafür einsetzen, dass Lebensmittel nicht unnötig vernichtet werden. Es ist skandalös,
dass vor allem diejenigen getroffen werden, die aufgrund von Armut keine andere Wahl haben, als Essen aus Containern zu nehmen. 

Es wird deutlich, dass die Landesregierung keinen Plan zur Bekämpfung der Lebensmittelverschwendung oder zur Entkriminalisierung der Bedürftigen hat. In ihrer Antwort auf die Anfrage versteckt sie sich Absatz für Absatz hinter Gesetzestexten und Paragraphen. Lösungsvorschläge sucht man vergebens.
Die Landesregierung nimmt das Thema offenbar nicht ernst. Es geht mitnichten nur darum, die Lebensmittelverschwendung durch eine Entkriminalisierung des ‚Containerns‘ zu lösen, sondern vor allem auch darum, bedürftige Menschen nicht dafür zu verurteilen, sich gut erhaltenes Essen von Lebensmittelriesen anzueignen. Sie werden vor Gericht gezerrt, während die Unternehmen ungestraft genießbare Lebensmittel aus Bequemlichkeit, Marketingzwecken und Profitmaximierung entsorgen.

Wir fordern, das ‚Containern‘ zu legalisieren und damit der Lebensmittelverschwendung ein Stück entgegenzuwirken.“


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