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Verbraucher wollen weniger Verpackungen

Zur Ablehnung des Antrags „Lebensmittelverpackungen reduzieren“ erklärt die  verbraucherpolitische Sprecherin der Linksfraktion, Jacqueline Bernhardt:

„Die Menschen im Land wollen weniger Verpackungsmüll. Selten waren die Ergebnisse einer Umfrage so eindeutig. Es ist unverständlich und auch unverantwortlich, wie ein derart breiter Wunsch der Verbraucherinnen und Verbraucher einfach so vom Tisch gewischt werden kann. Zugleich zeigen SPD und CDU allen Menschen, die sich für den Schutz von Mensch, Tier und Umwelt einsetzen, die kalte Schulter.

Wir haben ein massives Abfallproblem, welches gelöst werden muss. Heute ist deutlich geworden, dass eine wirkliche Abfallreduzierung von Seiten der SPD und CDU gar nicht gewollt ist. Die Abfallwirtschaft ist offenbar schlicht ein zu lukratives Geschäft, als dass man ihm die Basis verringern wollte.“

Hintergrund: Nach Informationen des Umweltbundesamtes stieg die Menge des jährlichen Verpackungsmülls in Deutschland von 15,0 Millionen Tonnen im Jahre 2009 um etwa 20 Prozent auf 18,1 Millionen Tonnen im Jahre 2015 an. Nach Einschätzung von Fachleuten wird auch das zum 1. Januar 2019 in Kraft tretende Verpackungsgesetz diesen negativen Trend nicht umkehren können. Das Forsa-Institut führte im November 2017 im Auftrag des Bundesverbandes Verbraucherzentrale eine repräsentative Umfrage zu Verpackungsabfällen durch. Eine überwältigende Mehrheit von 87 Prozent der Befragten war dabei der Meinung, dass Lebensmittel zu umfangreich verpackt wären, und wünschte sich, dass mehr Lebensmittel unverpackt verkauft würden.


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