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Unterrichtsklau beenden – Vertretungsbudget an Schulen einführen

Zur Antwort der Landesregierung auf ihre Kleine Anfrage „Vertretung von Planstellen und Stellen bei Krankheit oder anderweitiger Abwesenheit“ (Drs. 7/2300) erklärt die Vorsitzende und bildungspolitische Sprecherin der Linksfraktion, Simone Oldenburg:

„Mehrere hundert Lehrkräfte fehlen über Monate bzw. sogar bis zu einem Jahr. Das hat massiven Unterrichtsausfall für zahlreiche Schülerinnen und Schüler zur Folge. Die Landesregierung reagiert völlig unzureichend auf diesen unhaltbaren Zustand.

Da Planstellen von Beamten nicht neu besetzt werden dürfen, wären sehr viel mehr Vertretungslehrkräfte erforderlich, als die Landesregierung gegenwärtig einräumt. Der Pool von rund 70 Lehrerinnen und Lehrern reicht bei weitem nicht aus, den Unterrichtsausfall abzufangen – zumal mehr als die Hälfte dieser Stellen gar nicht besetzt ist.

Es sind wirksame Maßnahmen erforderlich, den Unterrichtsausfall zu reduzieren. Es muss endlich ein Vertretungsbudget von einer Wochenstunde je Lehrkraft eingeführt werden. Damit hätten die Schulen Freiräume, den ausfallenden Unterricht flexibel und unkompliziert zu vertreten. Das steigert auch die Attraktivität des Berufs und den Schülerinnen und Schülern würde nicht länger der ihnen zustehende Unterricht geklaut.“


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