Diese Website verwendet Cookies. Warum wir Cookies einsetzen und wie Sie diese deaktivieren können, erfahren Sie unter Datenschutz.
Skip to main content

Systematische Banachteiligung von Frauen in Spitzenpositionen überwinden

Zu den den Aussagen des Richterbundes M-V zu einer möglichen Einführung einer Frauenquote für Führungspositionen in der Justiz erklärt der gleichstellungspolitische Sprecher Peter Ritter:

"Wenn Eignung, Befähigung und Leistung nicht ausreichen, damit Frauen in gleicher Weise wie Männer als Richterinnen oder Staatsanwältinnen tätig sein können, müssen Instrumente zum Wirken gebracht werden, um diese Ungerechtigkeit zu beseitigen. Hier gibt es einen klaren verfassungsrechtlichen Auftrag zur Gleichberechtigung der Geschlechter.

Es geht nicht darum, ungeeignete Personen in Positionen zu bringen. Es geht darum, die vielen qualifizierten, geeigneten und erfahrenen Juristinnen im Land in juristische Ämter zu bringen, die sie zweifelsfrei hervorragend ausfüllen können. Hier herrscht ein deutliches Ungleichgewicht zwischen Männern und Frauen in der Justiz in Mecklenburg-Vorpommern.

Um diesem Missstand entgegenzuwirken muss Abhilfe geschaffen werden. Frauenquoten sind ein wirksames Instrument, um geeignete Frauen in Führungspositionen zu bringen - in der Justiz, aber auch in der Wissenschaft, Wirtschaft und Politik. Nur so können auf direktem Wege einschlägige strukturelle Mechanismen und systematische Benachteiligungen von Frauen überwunden werden. Weitere Maßnahmen zur Frauenförderung und Vereinbarkeit von Erwerbs- und Privatleben sind unerlässlich.Artikel 3 des Grundgesetzes bildet die Grundlage für die Herstellung Geschlechtergerechtigkeit: "Männer und Frauen sind gleichberechtigt." Weiter heißt es: "Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin."


PRESSEKONTAKT:

Pressesprecherin
Claudia Schreyer
Tel. 0385 / 52 52 502
Fax 0385 / 52 52 547
E-Mail: c.schreyer@dielinke.landtag-mv.de