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SPD und CDU sehen den Wald vor lauter Bäumen nicht

Zum Antrag der Fraktionen von CDU und SPD „Arbeiten, wo andere Urlaub machen - Zukunft der Arbeit in Mecklenburg-Vorpommern“ erklärt die Sprecherin für Digitalisierung der Linksfraktion, Eva-Maria Kröger:

„Im ländlichen Raum warten die Menschen immer noch auf schnelles Internet. An den meisten Schulen sind eine Gigabit-Leitung und digitale Endgeräte für die Schülerinnen und Schüler nach wie vor ein Wunschtraum. Die digitale Verwaltung erschöpft sich darin, dass der Antrag am heimischen Rechner ausgedruckt werden kann. Und von einem Digitalisierungsschub in der Wirtschaft sind wir in M-V Lichtjahre entfernt.

Und was tun CDU und SPD? Sie vertreiben sich die Zeit mit Themen wie E-Residency oder nun den Co-Working Spaces, für die teils sogar die Basis zur Umsetzung fehlt. Denn was nützt der schönst Co-Working Space, wenn außer einem schönen Ausblick nur das Edge-Netz zur Verfügung steht?

Das sind alles hochinteressante Themen, aber aus der digitalen Versenkung wird M-V damit nicht geholt. Die Koalitionsfraktionen sehen den Wald vor lauter Bäumen nicht. Diese Diskussion fügt sich allerdings nahtlos in das ‚Konzept‘ der Landesregierung. Von allem ein bisschen und doch nichts richtig.

Es ist höchste Zeit für eine Digitalisierungsstrategie, damit das Gewurstel ein Ende hat. Erforderlich sind klare Prioritäten, abgestimmte Maßnahmen und ein ambitionierter Zeitplan, um M-V fit für die Zukunft zu machen.“


PRESSEKONTAKT:
 

Claudia Schreyer
Pressesprecherin


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