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Sexuellen Missbrauch in der Katholischen Kirche rückhaltlos aufklären

Zum Antrag „Missbrauchsopfer unterstützen – Missbrauch in der Katholischen Kirche rückhaltlos aufklären und Verjährungsfristen ausweiten“ erklären der kirchenpolitische Sprecher der Linksfraktion, Dr. Wolfgang Weiß, und  die kinder- und jugendpolitische Sprecherin der Fraktion, Jacqueline Bernhardt:

Bernhardt: „Meine Fraktion begrüßt den Willen der Katholischen Kirche in Mecklenburg und Vorpommern, tatsächlich aufklären zu wollen und dabei auch die Opfer mit einzubeziehen. Das unterscheidet unsere beiden Bistümer offenbar von anderen.

Es muss alles getan, damit das Geschehene ohne Wenn und Aber aufgeklärt und künftiges Leid verhindert wird. Das fordern die anderen Fraktionen auch, SPD und CDU lehnten dennoch die Überweisung unseres Antrags in den Rechts- und in den Sozialausschuss ab. Das ist scheinheilig. Meine Fraktion wird das Thema in den Ausschüssen auf die Tagesordnung setzen.“

Weiß: „Meine Fraktion schätzt die soziale, karitative und friedensstiftende Arbeit der Katholischen Kirche auch in M-V durch die vielen hauptamtlich und noch mehr ehrenamtlich Engagierten. Aber die Missbrauchsfälle müssen rückhaltlos aufgeklärt werden – und zwar bundesweit in allen Bistümern. Der Missbrauch in dieser Dimension ist offenbar ein Problem des geschlossenen Systems Katholische Kirche.

Den Opfern und ihren Familien muss die notwendige Hilfe gewährt und noch nicht verjährte Straftaten entsprechend geahndet werden. Zu diesem Prozess gehört für uns auch, dass Opfer das Recht auf Akteneinsicht haben. Vor allem die Katholische Kirche, aber auch Staat und die gesamte Gesellschaft sind gefordert.“


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