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Schulgeld für nichtakademische Gesundheitsberufe abschaffen!

Zur Überweisung des Antrags „Schulgeld für nichtakademische Gesundheitsberufe abschaffen“  in die Fachausschüsse des Landtags erklärt der gesundheitspolitische Sprecher der Linksfraktion, Torsten Koplin:

„Nachdem die Schulgeldfreiheit ab dem Ausbildungsjahr 2019 für die Pflegeausbildung gilt, ist es auch eine Frage der sozialen Gerechtigkeit, dass für die Ausbildung von Psychotherapeuten, Logopäden, Ergotherapeuten, Physiotherapeuten und Diätassistenten ebenfalls  das Schulgeld abgeschafft werden muss.

Schulgeld ist aus Sicht meiner Fraktion eine soziale Hürde, die der bedarfsgerechten Ausbildung in den nichtakademischen Gesundheitsberufen entgegensteht. Allein in den vergangenen sechs Jahren hat sich die Zahl der offenen Stellen auf diesem Gebiet um 83 Prozent auf 1102 erhöht. Das Schulgeld schreckt ab, einen Gesundheitsfachberuf zu erlernen, und ist mit dem Anspruch, Gesundheitsland Nummer eins sein zu wollen, nicht vereinbar.

Andere Länder, wie Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein, schaffen das Schulgeld für diese Ausbildungsgänge ab. Damit entsteht für unser Land auch zunehmend ein Wettbewerbsnachteil. In vielen Gesundheitsberufen werden Fachkräfte händeringend gesucht, deshalb freue ich mich, dass wir jetzt gemeinsam in den Ausschüssen über Wege beraten können, das Schulgeld für die nichtakademischen Gesundheitsberufe so rasch wie möglich abzuschaffen.“


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