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Saisonverkehr ist gut – eine durchgängige Südbahn ist viel besser

Zur Ablehnung des Antrags „Bahnverkehr stärken – Stilllegungen abwenden und Südbahn retten“ erklärt die Abgeordnete der Linksfraktion, Eva-Maria Kröger:

„Eine wirkliche Chance hat die Südbahn nur als attraktive Verbindung, als Teil eines Bahn-Bus-Rufbus-Gesamtkonzeptes – mit der Bahn als Rückgrat. Voraussetzung dafür ist ein regulärer Bahnbetrieb auf der gesamten Strecke von Hagenow über Waren bis nach Neustrelitz sowie eine ganzjährige Bahnanbindung von Plau am See. Nur so nutzen viele Fahrgäste die Bahn.

Es ist gut, dass die Stilllegung vom Tisch ist. Aber die Region braucht weit mehr als einen Saisonverkehr auf der Teilstrecke Parchim–Karow–Plau am See. Sie braucht weit mehr als eine mehr schlecht als recht finanzierte und nur für zwei Jahre gesicherte Teilstrecke Waren–Malchow, die erst noch bis Karow verlängert werden muss. 

Das Land muss umgehend die fehlenden 5 Mio. Euro für die Streckenertüchtigung bereitstellen. Das Geld ist da! Außerdem muss sie vertraglich sichern, dass die Bahn wieder auf der gesamten Strecke in Landesverantwortung fährt – ohne zigmal umsteigen zu müssen. Bis dahin gilt es, so viele Fahrgäste wie möglich in die saisonal fahrende Bahn zu bekommen sowie Bahn und Bus zu verknüpfen.

Die Chancen für die Wiederbelebung der Mecklenburgischen Südbahn waren nie so gut wie heute. Der Bund stockt Mittel für die Bahn auf. Die Länder fordern mehr und machen gemeinsam Druck. Das Sondervermögen SPNV im Landeshaushalt ist gut gefüllt. Das Blockieren von SPD und CDU ist politisch unklug und für die Region ein Desaster.“


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Claudia Schreyer
Pressesprecherin


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