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Politische Bildung ist für die Stärkung der Demokratie unerlässlich

Zum interfraktionellen Antrag der demokratischen Fraktionen „Erinnerungskultur an Schulen stärken“ erklärt die Vorsitzende und bildungspolitische Sprecherin der Linksfraktion, Jeannine Rösler:

„Eine fundierte politische Bildung ist für die Stärkung der demokratischen Gesellschaft unerlässlich. Die demokratischen Fraktionen haben sich deshalb darauf verständigt, die Zusammenarbeit zwischen Schulen und Gedenkstätten zu stärken. Darüber hinaus soll die politisch-historische Bildung im Unterricht deutlich früher beginnen und stärker fachübergreifend gestaltet werden.

Im digitalen 21. Jahrhundert wird es zunehmend wichtig, in der Medienbildung darauf zu achten, die Schülerinnen und Schüler zu befähigen, quellenkritisch mit der Flut an Bildern und Informationen in den sogenannten Sozialen Medien umzugehen. Das ist in Zeiten, in denen solide recherchierte Nachrichten, Verschwörungserzählungen, vermeintlich wissenschaftliche Abhandlungen und Fake News nicht einfach zu unterscheiden sind, enorm wichtig. Die jungen Menschen müssen in die Lage versetzt werden, aus eigenem Wissen, eigener Kenntnis und Anschauung das alles richtig einordnen und bewerten zu können.

Wir werden zudem die Förderrichtlinien für Gedenkstättenfahrten vereinfachen und Schulprojekte stärker fördern, die über Entstehung, Ursachen und Formen von Demokratie und Diktaturen aufklären. Das kann etwa in Form von Ausstellungen, Wettbewerben oder der Aufbereitung von Zeitzeugeninterviews geschehen. Gerade letzteres wird immer wichtiger, da immer weniger Überlebende der Shoah darüber berichten können. Diese Erinnerungen müssen wir dringend auch für nachfolgende Generationen bewahren.“


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Claudia Schreyer
Pressesprecherin


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