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Pläne dürfen nicht dem Wissenstand angepasst werden – umgekehrt wird ein Schuh draus

Zum Vorhaben des Bildungsministeriums, die Lehrpläne auszudünnen und die Anforderungen herabzusetzen, erklärt die Vorsitzende und bildungspolitische Sprecherin der Linksfraktion, Simone Oldenburg:

„Der Plan der Bildungsministerin Bettina Martin, die Lehrpläne an den corona-löchrigen Wissenstand der Schülerinnen und Schüler anzupassen, kann nur ein Schildbürgerstreich sein. Umgekehrt wird ein Schuh draus: Es muss ein Plan her, der das Wissen der Kinder und Jugendlichen den Inhalten der Lehrpläne anpasst. Die entstandenen Wissenslücken müssen geschlossen und nicht in Kauf genommen werden. Mit diesem Vorhaben der Bildungsministerin wird Mecklenburg-Vorpommern noch mehr Schul- und Ausbildungsabbrecher bekommen und zementiert damit weiter die Erfolglosigkeit des Schulwesens.

Anstatt die Ressourcen des Ministeriums für derartige Denkmodelle zu vergeuden, bedarf es unverzüglicher Planungen, wie die Wissenslücken der Schülerinnen und Schüler mit Förderung und Nachhilfe geschlossen werden können. Dabei darf eine Schuljahresverlängerung kein Denkverbot sein. Die entsprechenden Vorschläge meiner Fraktion liegen vor, nun muss der konkrete Plan her.“


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