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Plädoyer für Waldzuwachs bleibt ungehört

Zur Ablehnung des Antrages „Waldmehrungsprogramm für M-V“ erklärt der agrarpolitische Sprecher, Dr. Wolfgang Weiß:

„Dem Wald geht es schlecht. Schuld daran sind Trockenheit, Schädlingsbefall, Brände, Windbruch und Wildverbiss. Und das in einer Zeit, in der dem Wald eine immer größere Bedeutung zukommt. Er ist von immenser Bedeutung für den Klimaschutz, Rückgrat der Kulturlandschaft, wichtig für die Biodiversität, Wirtschaftsgut, Erholungswald und vieles mehr. In M-V haben wir viel zu wenig Wald. Es gibt ein Landesprogramm, mit dem 1000 Hektar jährlich dazu kommen sollen. Aber es wird nicht umgesetzt.

Trotz dieser Fakten, die belegen, dass der Wald Hilfe braucht und vermehrt werden muss, bleibt unser Plädoyer bei SPD und CDU ungehört. Was ist falsch daran zu beschließen, den Waldumbau zu beschleunigen und dies sowie seine Gesundung besser zu unterstützen? Da Landesflächen für Neuaufforstung fehlen, wäre es nur folgerichtig, auch bei Kommunen und privaten Wald- und Flächeneigentümern um Aufforstungsflächen zu werben.

Es ist nicht zu verstehen, weshalb die Regierungsfraktionen sich verweigern, die Umsetzung bestehender Programme zu verbessern und mit einem Sonderprogramm zur Waldmehrung den nötigen Schub zu geben. Sie waren nicht einmal bereit, darüber im zuständigen Ausschuss zu diskutieren.“


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Claudia Schreyer
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