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Nicht nur Strom ist Bestandteil der Energiewende

Zu den heute im Energieausschuss vorgestellten Energie- und CO2 -Bericht des Landes sowie Energiebericht für Landesbauten erklärt die energiepolitische Sprecherin der Linksfraktion, Dr. Mignon Schwenke:

„Trotz eines wirtschaftlichen Wachstums in M-V sind die CO2- Emissionen in den letzten Jahren nicht weiter gestiegen. Grund dafür ist der Ausbau der Erneuerbaren Energien. M-V leistet damit seinen Beitrag zum Klimaschutz. Deutlich wird allerdings auch, dass der Wärme- und der Verkehrssektor sowie der Bereich der Energieeffizienz noch immer ein Schattendasein fristen. Allein  den Stromsektor bei der Energiewende in den Fokus zu rücken wird nicht zum Erfolg führen.

Jede Kilowattstunde, die nicht erzeugt werden muss, ist eine gute Kilowattstunde. Deshalb muss mit der vorhandenen Energie effizienter umgegangen werden. An dieser Stelle reicht es nicht, sich nur auf die Potentiale im Gebäudebereich zu konzentrieren. Auch in den Unternehmen in M-V schlummert erhebliches Einsparpotential. Um dies zu heben, muss es eine Energieeffizienzoffensive für die kleinen und mittleren Unternehmen geben. Der Förderdschungel auf Bundes- und Landesebene muss gelichtet werden, damit es den Unternehmen möglich ist, die Förderangebote zu nutzen.

Besondere Bedeutung hat auch der Wärmebereich, da hier die meiste Energie verbraucht wird. Außerdem wird derzeit Wärme nur in geringen Mengen aus regenerativen Rohstoffen erzeugt. Beim Einsparen von Energie bei Landesbauten hätte deutlich früher etwas passieren müssen. Meine Fraktion hat bereits vor über fünf Jahren gefordert, dass alle Landesbauten daraufhin überprüft werden sollen, ob Photovoltaikanlagen auf den Dächern errichtet werden können, um ein Teil des Energiebedarfs zu decken. Auch im Landtag wurde diese Forderung mehrmals abgelehnt. Nun soll ein entsprechendes Programm ab 2018 beginnen.“


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