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Netz der Grundwassermessstellen muss ausgebaut werden

Zum Antrag der Linksfraktion „Grundwassermessstellennetz in Mecklenburg-Vorpommern ausbauen“ erklärt der agrarpolitische Sprecher der Linksfraktion, Dr. Wolfgang Weiß:

„Die Landesregierung ist weit von ihrem selbst gesteckten Ziel entfernt, bis 2021 100 neue Grundwassermessstellen in Betrieb zu nehmen. Sie muss sich ihrer Verantwortung stellen. Es gibt zurzeit viele Proteste von Landwirten gegen die Pläne der Bundesregierung, die nationale Düngeverordnung zu verschärfen. Dazu sollen sogenannte ‚rote Gebiete‘ ausgewiesen werden, in denen der Grenzwert von 50 Milligramm Nitrat pro Liter Grundwasser überschritten ist und künftig die Düngung deutlich unter dem Bedarf der Pflanzen erfolgen soll.

Die neue Düngeverordnung soll bereits im Mai dieses Jahres in Kraft treten. Deshalb drängt die Zeit, das Netz der Grundwassermessstellen auszubauen. Wir brauchen bessere und genauere Daten über den Zustand der Grundwasserkörper. Nur so können ‚rote Gebiete‘ mit zu hoher Nitratbelastung hinreichend genau bestimmt werden.“

Hintergrund: Die Landwirtschaft gilt als einer der Hauptverursacher von zu hohen Nitratwerten im Grundwasser. Deutschland hat durch jahrelanges Nichthandeln die Vorgaben der Europäischen Nitratrichtlinie nicht umgesetzt. Nun sind strenge ordnungspolitische Maßnahmen notwendig, um hohe Strafzahlungen an die EU zu vermeiden.

 


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Claudia Schreyer
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