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Nachbarspracherwerb – Schlüssel zur Entwicklung Vorpommerns

Im Rahmen der Landtour der Linksfraktion Mecklenburg-Vorpommern traf sich die kinder-und jugendpolitische Sprecherin, Jacqueline Bernhardt, heute in Löcknitz mit Vertretern der RAA und des Landkreises Vorpommern-Greifswald, um sich über das Projekt „Nachbarspracherwerb von der Kita bis zum Schulabschluss“ zu informieren. Im Rahmen des Projektes geht es darum, in den Kitas der Grenzregion Sprachkompetenzen zu entwickeln und Begegnungen zwischen der deutschen und der polnischen Seite zu fördern.

„Sprache ist der Schlüssel für ein Zusammenwachsen der Region. Die Entwicklung von Sprachkompetenzen auf beiden Seiten der Grenze ist hierfür die wichtigste Voraussetzung“, so Jacqueline Bernhardt. Mit der Vermittlung dieser Kompetenzen müsse so früh wie möglich begonnen werden. Insofern sei positiv, dass sich insgesamt 65 Einrichtungen beidseitig der Grenze daran beteiligen würden. „Ich kann jedoch nicht verstehen, dass sich das Land nicht an diesem Projekt beteiligt. Reine Symbolpolitik reicht nicht.“, so Bernhardt weiter.

Die Finanzierung des Projektes, die zu 85 Prozent aus europäischen Mitteln und zu 15 Prozent vom Landkreis getragen werde, liefe 2020 aus. Es gäbe zwar Zusagen für ein Nachfolgeprojekt bis 2022, danach sei die Zukunft aber ungeklärt. „Die Landesregierung muss endlich ein Gesamtkonzept zur Entwicklung der Metropolregion Stettin erarbeiten. Ein Hangeln von Projekt zu Projekt hat nichts mit Nachhaltigkeit zu tun.“


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