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Mit solidarischer Wälzung der Netzentgelte soziale Schieflage beseitigen

Zum Artikel in der heutigen Ausgabe der Ostsee-Zeitung „Strompreise in MV gehören zu den höchsten weltweit“ erklärt die energie- und umweltpolitische Sprecherin der Linksfraktion, Dr. Mignon Schwenke:

 

„Es ist langem bekannt, dass in M-V die höchsten Strompreise bezahlt werden  müssen – eine Tatsache, die den hohen Netzentgelten geschuldet ist.

 

Meine Fraktion hat dies immer wieder kritisiert und die solidarische Wälzung gefordert. Es ist ein Unding, wenn gerade die Menschen, die einen großen Beitrag zur Energiewende leisten und damit auch höhere Belastungen tragen, die höchsten Strompreise zahlen müssen.

 

Ein kleiner Schritt wurde bei den Übertragungsnetzen auf Bundesebene getan.  Entscheidend sind aber die Verteilnetze der regionalen Versorger, die ausgebaut werden müssen. Und da haben wir selbst in unserem Land eine deutliche Schieflage, denn die Menschen im ländlichen Raum zahlen deutlich mehr als etwa Rostockerinnen und Rostocker. Das ist ungerecht. Deshalb fordert meine Fraktion, dass es auch im Land einheitliche Netzentgelte geben muss. Dafür könnte ein Landesgesetz sorgen – analog dem Bundesgesetz für die Übertragungsnetze. Für die Einwohnerinnen und Einwohner der Städte bedeutete dies lediglich einen geringen Aufschlag, für die Menschen in den Dörfern aber eine deutliche Entlastung.“


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Claudia Schreyer
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