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Mehrarbeit in den Ferien – Lehrkräfte werden unter Druck gesetzt

Zur „Bitte“ der Landesschulrätin an die Lehrkräfte des Landes, den Schülerinnen und Schülern in den Ferien ein freiwilliges Förderangebot zu unterbreiten, erklärt die Vorsitzende und bildungspolitische Sprecherin der Linksfraktion, Simone Oldenburg:

„Wer so vorgeht, der weiß nicht, was die Lehrerinnen und Lehrer die gesamten zurückliegenden Wochen geleistet haben. Wer so handelt, der weiß nicht, wie wichtig Vorbereitungs- und Nachbereitungszeiten an den Schulen sind, um das neue Schuljahr planvoll vorzubereiten – gerade in einer Zeit, in der so vieles noch in Frage steht. Das Schreiben der Landesschulrätin an die Lehrkräfte ist gelinde gesagt eine Zumutung und missachtet die Leistungen der Lehrerinnen und Lehrer. Diese haben es nicht verdient, derart unter Druck gesetzt zu werden.

Selbst wenn sich die Lehrkräfte tatsächlich freiwillig dafür entscheiden, Förderangebote zu unterbreiten, ist völlig unklar, wie die Schülerinnen und Schüler, die mit dem Bus zur Schule fahren müssen, diese in den Ferien überhaupt erreichen. Denn es gilt der ausgedünnte Ferienfahrplan.“

Hintergrund. Aus dem Schreiben der Landesschulrätin: „Ich bitte Sie, für sich zu entscheiden, ob und in welchem Umfang Sie bereit sind, für Ihre Schülerinnen und Schüler ein freiwilliges Förderangebot zu unterbreiten…Für Ihre Bereitschaft, den Ihnen anvertrauten Schülerinnen und Schülern in der jetzigen Zeit eine besondere Unterstützung anzubieten, danke ich Ihnen außerordentlich.“


PRESSEKONTAKT:
 

Claudia Schreyer
Pressesprecherin


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