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Mehr Dampf machen für Digitalisierung und Fachkräftesicherung

Zur Antwort auf die Kleine Anfrage „Zukunftspakt MV“ (Drs. 2179) erklärt der wirtschaftspolitische Sprecher der Linksfraktion, Henning Foerster:

„Der sich seit längerem abzeichnende Fachkräftemangel ist unbestritten eines der drängendsten Probleme in M-V. Ob in der Pflege, im Handwerk oder im Hotel- und Gaststättengewerbe, in etlichen Branchen ist er bereits Realität. Die damit verbundenen Herausforderungen wurden auch im Bündnis für Arbeit und Fachkräftesicherung jahrelang diskutiert und verschriftlicht.

Seit den letzten Landtagswahlen hat sich jedoch nichts mehr getan. Das Signal steht auf Rot und wichtige Weichenstellungen sind ausgeblieben. Genau deshalb hat die Vereinigung der Unternehmensverbände (VUMV) bereits Anfang dieses Jahres den Vorschlag gemacht, das bisherige ‚Bündnis für Arbeit‘, durch einen ‚Zukunftspakt MV‘ abzulösen. Bis heute ist seitens der Landesregierung aber nichts passiert.

In ihrer Antwort erklärt die Landesregierung, im zweiten Halbjahr 2018 das Gespräch mit den Wirtschaftsverbänden und Gewerkschaften suchen zu wollen. Alle Achtung, schließlich ist diese Landesregierung ja dann erst seit zwei Jahren im Amt. Den Herausforderungen in Sachen Fachkräftesicherung und Digitalisierung wird dieses Schlafwagentempo jedoch nicht gerecht. Deshalb fordert die VUMV zu Recht, dass verbindliche Strategien und konkrete Arbeitspakete verabredet werden müssen, statt alle Jubeljahre mal zu einer Kaffeerunde in der Staatskanzlei zusammenzukommen.

Wertschöpfung erhöhen, Verkehrsinfrastruktur ausbauen, digitale Transformation in KMU unterstützen, Stärkung der dualen Ausbildung, Digitalisierung in Ausbildung und Schule oder die Verbesserung des Übergangs Schule- Beruf, das sind die Zukunftsthemen, die mit den Sozialpartnern diskutiert werden müssen. Aus unserer Sicht gehören gute Arbeitsbedingungen, Lohnentwicklung und Vereinbarkeit Schule-Beruf noch dazu. Jetzt heißt es Dampf machen und die Signale wieder auf Grün stellen! Und das am besten noch vor der parlamentarischen Sommerpause!“


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Claudia Schreyer
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