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Lage in Kitas wird immer brenzliger – Landesregierung muss handeln

Zum Antrag der Linksfraktion „Fachkräftemangel von Erzieherinnen und Erziehern entgegenwirken“ (Drs. 7/1825) erklärt die kinder-, jugend- und familienpolitische Sprecherin der Fraktion, Jacqueline Bernhardt:

„Der Mangel an Fachkräften in den Kindertageseinrichtungen reißt immer größere Löcher. Im vergangenen Jahr wurden fast 300 Anträge auf Ausnahmegenehmigungen gestellt, weil keine Erzieherinnen und Erzieher mehr zu finden sind. Das sind 2,5 Mal so viele Anträge wie noch 2015.

Auf der Landestagung der Kitaleiter heute in Schloss Basthorst wurde erneut bestätigt: Die Arbeit in den Kitas kann nur noch mit Ausnahmen, dem unglaublichen Engagement der verbliebenen Erzieherinnen und Erzieher sowie  einer enormen Leidensfähigkeit aller Beteiligten bewerkstelligt werden. Die Landesregierung schaut dieser Entwicklung tatenlos zu, auch die lange versprochene Fachkräftebedarfsanalyse liegt bis heute nicht vor.

Mit unserem Antrag fordern wir zum wiederholten Mal, die Ausbildungsplatzplanung an die Realität anzupassen. Dazu gehören u.a. der Anstieg der Geburtenzahlen und die erhöhte Inanspruchnahme. Wiederfinden müssen sich zudem eine realistische Planung für Fachkräfte für Kinder mit Behinderung und der Bereich ‚Hilfen zur Erziehung‘

Der sich zuspitzende Mangel an Fachpersonal in den Kitas ist Folge der jahrelang vernachlässigten Ausbildungsplatzplanung für den Zeitraum 2014 bis 2023. Es wurden Prognosen erstellt, die auf falschen Annahmen und zu niedrigen Geburtenzahlen basieren. Expertinnen und Experten aus dem Bereich Kita, aber auch meine Fraktion haben immer wieder darauf hingewiesen und Nachbesserungen eingefordert. Die Appelle sind sang- und klanglos verhallt und die Lage wird immer brenzliger. Die Landesregierung muss handeln, bevor irreparable Schäden entstehen.“


PRESSEKONTAKT:

Pressesprecherin
Claudia Schreyer
Tel. 0385 / 52 52 502
Fax 0385 / 52 52 547
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