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Kinderschutz muss tatsächlich in den Fokus!

Zur Ablehnung des Antrages „Kinderschutz in Mecklenburg-Vorpommern voranbringen“ erklärt die kinder-, jugend- und familienpolitische Sprecherin der Linksfraktion, Jacqueline Bernhardt:

„Mit ihrer Ablehnung machen SPD- und CDU-Fraktion erneut deutlich, dass ihnen Kinderschutz offenbar nicht wichtig genug ist. Dabei zeigen die Erfahrungen in der Vergangenheit, dass Prävention und Intervention bei Kindeswohlgefährdung, -missbrauch und -misshandlung verstärkt werden müssen. Die Ablehnung reiht sich ein in die anhaltende Untätigkeit der Landesregierung. Das bereits vor sieben Jahren angekündigte Kinderschutzgesetz des Landes hat nie das Licht der Welt erblickt. Der im ‚Landesprogramm Kinderschutz‘ formulierte Prüfauftrag, ob und wie der Kinderschutz verbessert werden kann,  ist bis heute nicht erfüllt.

Gewalt gegen Kinder hat viele Gesichter. Das Hilfenetz mit Maßnahmen zur Prävention und Intervention muss bestmöglich funktionieren, um Kindeswohlgefährdung so früh wie möglich zu erkennen. Immer wieder treten Fälle an die Öffentlichkeit, in denen nicht schnell genug geholfen werden konnte. Es muss deshalb alles getan werden, um Gewalt zu verhindern und in Fällen von Kindeswohlgefährdung umgehend zu intervenieren.

Die Landesregierung muss sicherstellen, dass ausreichend Personal in den Einrichtungen und Behörden eingesetzt wird. Wir fordern die Evaluierung und Fortschreibung des ‚Landesprogramms Kinderschutz‘, die Stärkung der Familienhebammen, auskömmliches Personal in der Psychosozialen Prozessbegleitung und deutlich mehr Mittel  für die Fortbildung von Fachkräften in der Jugendhilfe.“


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