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Keinerlei Kooperationsbereitschaft beim Lila Bäcker

Zur heutigen Befassung mit dem aktuellen Sachstand bei der Bäckereikette Lila Bäcker im Wirtschaftsausschuss erklärt der wirtschaftspolitische Sprecher der Linksfraktion, Henning Foerster:

„Offenkundig verweigert die Geschäftsführung des Unternehmens jede Kooperation mit der Landesregierung und der Bundesagentur für Arbeit. Nach einem einzigen Informationsgespräch zu den rechtlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen für die Errichtung einer Transfergesellschaft Anfang April gab es keinerlei weitere Aktivitäten. Auch das Angebot des Wirtschaftsministeriums, betroffene Beschäftigte noch während der Kündigungsfristen zu qualifizieren und damit deren Aussichten auf eine Weitervermittlung an andere Unternehmen zu verbessern, fand keine Resonanz.

Nicht beantwortet werden konnte heute auch die Frage, ob inzwischen für die gekündigten Auszubildenden neue Betriebe gefunden werden konnten. Offenbar schert es die neue Geschäftsführung wenig, was aus den Beschäftigten wird, die jahrelang die Knochen für das Unternehmen hingehalten haben. Das ist auf gut Deutsch gesagt eine Sauerei.

Die zuständigen Arbeitsagenturen in Greifswald und Schwerin versuchen nun, den betroffenen Beschäftigten neue Perspektiven zu eröffnen. Dabei ist die Ausgangssituation unterschiedlich. Während in Westmecklenburg bereits namhafte Unternehmen konkretes Interesse an der Einstellung der Fachkräfte bekundet haben und sich Anfang Juni im Rahmen einer Jobbörse vorstellen werden, gestaltet sich die Vermittlung in der Uecker-Randow-Region schwieriger. Selbst wenn es dort alternative Jobangebote gibt, sind diese häufig mit weiteren Wegen verbunden.“


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Pressesprecherin
Claudia Schreyer
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