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Kampf gegen Kinderarmut muss verstärkt werden

Zur Antwort auf die Kleine Anfrage „Bekämpfung der Kinderarmut in Mecklenburg-Vorpommern“ (Drs. 7/3349) erklärt die kinder- und jugendpolitische Sprecherin der Linksfraktion, Jacqueline Bernhardt:

„Die Kinder- und Jugendarmut in Mecklenburg-Vorpommern ist weiterhin enorm hoch.  Mehr als ein Viertel der Kinder und Jugendlichen unter 18 lebt in Armut oder ist von Armut bedroht. Die Armut von Kindern und Jugendlichen grenzt aus und nimmt Perspektiven.

Vor dem Hintergrund dieser Zahlen ist es beschämend, dass die Erarbeitung eines Konzeptes zur Kindergrundsicherung erst in groben Zügen vorliegt. Bereits im Dezember 2017 hatte die ASMK (Konferenz der Ministerinnen und Minister, Senatorinnen und Senatoren für Arbeit und Soziales) eine Bundes-Länder-Arbeitsgruppe beschlossen, die ein Grobkonzept zur Kindergrundsicherung entwerfen sollte. 2018 wurde dann beschlossen, dieses Grobkonzept zu konkretisieren. Es wird getagt und getagt und getagt, ohne dass bisher die Ansätze eines Grobkonzeptes für eine Kindergrundsicherung genannt werden können. Das zeugt von einem halbherzigen Herangehen im Kampf gegen Kinder- und Jugendarmut und für die Einführung einer Kindergrundsicherung.

Die Landesregierung, die 2019 den Vorsitz ASMK  innehat, sollte diese Chance zur zügigen Einführung einer Kindergrundsicherung für alle Kinder nutzen.“

Kleine Anfrage und Antwort hier: http://www.dokumentation.landtag-mv.de/parldok/dokument/43628/bekaempfung_der_kinderarmut_in_mecklenburg_vorpommern.pdf


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