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Jede und jeder hat ein Recht auf würdiges Sterben zu Hause

Zur Vorstellung des ersten Berichts zur Hospiz- und Palliativversorgung in M-V durch Gesundheitsminister Harry Glawe erklärt der gesundheitspolitische Sprecher der Linksfraktion, Torsten Koplin:

„Die spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV) begleiten und unterstützen unheilbar kranke und sterbende Menschen auf dem letzten Lebensabschnitt, den die meisten Menschen zu Hause verbringen wollen. SAPV-Teams haben ihren Sitz zumeist in mittleren und größeren Städten. Sie versorgen in der Regel einen Raum von etwa 50 km. Das hat zur Folge, dass die Einwohnerinnen und Einwohner von stadtfernen, ländlichen Räumen auch in diesem Bereich wieder einmal leer ausgehen. Diesen unhaltbaren Zustand kritisiert meine Fraktion seit Jahren. Von der Landesregierung wurde eine Unterversorgung stets geleugnet. So hieß es 2012 auf eine Anfrage, M-V sei mit 10 SAPV-Teams bereits überversorgt.

Laut dem nun vorliegenden Bericht gibt es derzeit 12 solche Teams, benötigt würden aber 16.  Das Angebot in den großen Städten ist gut, in der Landesmitte, wie in Teterow oder Waren, herrschen aber weiße Flecken – weil die Wege eben so weit sind. Das gilt auch für den Westen des Landkreises Ludwigslust-Parchim. In den unterversorgten Regionen muss dringend nachgebessert werden. Die Telemedizin und die palliativmedizinische Weiterbildung der Hausärzte und Pflegekräfte, auf die Minister Glawe setzt, können den Mangel nur zum Teil ausgleichen – SAPV ist mehr!“


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