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Hürden beim Übergang Schule-Beruf abbauen

Zur heutigen Anhörung „Übergangsmanagement Schule, Bildung und Beruf“ der Reihe „Jung sein in M-V“ im Sozialausschuss erklärt die kinder-, jugend- und familienpolitische Sprecherin der Linksfraktion, Jacqueline Bernhardt:

„Die Anhörung hat deutliche Schwächen im Übergangsmanagement in M-V von der Schule in den Beruf aufgezeigt. Die Landesregierung muss hier spürbar nachbessern. Das fängt bereits bei der Berufsorientierung an. Jugend- und Schulsozialarbeiterinnen und -arbeiter geben den Jugendlichen wichtige und unerlässliche Unterstützung bei der Orientierung und Begleitung im Übergangsprozess. Aber Schulsozialarbeit gibt es längst nicht an jeder Schule, in MSE zum Beispiel nur an jeder zweiten Schule. Auch die außerschulische Jugendsozialarbeit ist in der Fläche löchrig wie ein Schweizer Käse. Wir fordern die dauerhafte Sicherung und den Ausbau der Jugend- und Schulsozialarbeit für Kinder ab der Grundschule sowie eine ausreichende, verlässliche Finanzierung.

In einem ländlich geprägten Land wie M-V sind lange Fahrtwege und damit Fahrtkosten und Kosten für eine externe Unterbringung häufig an der Tagesordnung. Die Erreichbarkeit von Ausbildungs- und Praktikumsstätten ist für einen gelingenden Übergang von der Schule in den Beruf zentral wichtig. Die Sachverständigen haben deutlich gemacht, dass die Zentralisierung der Berufsschulen ein Ende haben muss. Angebote muss es auch in der Fläche geben. So müssen auch kleinere Berufsschulklassen zugelassen werden und Lehrkräfte zu den Ausbildungsstätten kommen können. Weitere Forderungen aus der Anhörung sind die Erhöhung der Lehrlingsvergütung und der Ausbau einer flächendeckenden, verlässlichen digitalen Infrastruktur. Hier muss die Landesregierung deutlich aktiver werden, damit Jugendliche nicht weiter in Größenordnungen beim Übergang Schule-Beruf scheitern oder gleich das Land verlassen.“


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