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Fracking-Moratorium kann nur erster Schritt hin zum Verbot sein

Das Votum der Arbeitsgruppe Umwelt für einen entsprechenden Passus im Koalitionsvertrag, nach dem das sogenannte Fracking so lange verboten sein soll, „bis ausreichende wissenschaftliche Erkenntnisse vorliegen und alle Risiken für Gesundheit und Umwelt bewertet und ausgeschlossen werden“, kann aus Sicht der Linksfraktion nur ein erster Schritt hin zu einem völligen Verbot der Fracking-Technologie in Deutschland sein.

„Meine Fraktion ist eine entschiedene Gegnerin dieser Technologie“, sagte die umweltpolitische Sprecherin der Linksfraktion, Dr. Mignon Schwenke, am Freitag. Es sei fahrlässig und nicht zu tolerieren, auch noch den letzten Kubikmeter Erdgas mittels Fracking aus der Erde zu holen und die möglichen Folgeprobleme unseren Kindern und Enkeln zu überlassen.

„Mit dieser extrem risikobehafteten Technologie werden wir die Energieprobleme der Zukunft nicht lösen können“, so Frau Schwenke. Fracking gehöre aufgrund der Gesundheitsrisiken, der Risiken für das Grundwasser und die Umwelt sowie der geologischen Risiken verboten. „Hinzu kommt, dass die Haftung bei Schäden durch Fracking und Tiefbohrungen nicht eindeutig geklärt ist“, so Frau Schwenke. „Dafür muss endlich das Bergschadensrecht geändert werden.“


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