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Energiewende sozial gestalten – Beteiligungsmöglichkeiten stärken

Zum Antrag von CDU und SPD „CO2-neutrale Wasserstoffwirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern“ erklärt die energiepolitische Sprecherin der Linksfraktion, Dr. Mignon Schwenke:

 


„Die Nutzung von grünem Wasserstoff ist unbestritten ein wichtiger Baustein für die Energiewende. Wenn M-V bei der Produktion und Verwendung von grünem Wasserstoff vorn mitspielen möchte, dann muss die Landesregierung mächtig Gas geben. Denn die im Antrag geforderte Forschungsfabrik oder ein Wasserstoffcluster sind in anderen Bundesländern bereits Realität. Jetzt kommt es darauf an, den auf die Schiene gesetzten Zug nicht zu verpassen.

Für den Erfolg der Energiewende ist es zudem zwingend notwendig, die Menschen vor Ort in die Prozesse deutlich besser einzubeziehen. Und das bedeutet nicht nur, die Bürgerinnen und Bürger über Vorhaben zu informieren, sondern Ihnen auch die Möglichkeit zu geben, von der Energiewende wirtschaftlich zu profitieren. Das fängt beim Ausbau der Wind- und Solarenergie an und kann bei der Herstellung von grünem Wasserstoff weitergehen. Es gibt in Norddeutschland bereits sehr gute Erfahrungen mit Bürgerenergiegenossenschaften, bei denen die lokale Bevölkerung auch ökonomisch von der Energiewende profitiert. Bei uns im Land sind die Beispiele bürgerfreundlicher Nutzungen aber sehr überschaubar.

Es ist zu befürchten, dass CDU und SPD es erneut versäumen, wichtige politische Weichen für mehr Beteiligung zu stellen. Das wurde heute mit der Ablehnung eines entsprechenden Änderungsantrags meiner Fraktion deutlich.“


PRESSEKONTAKT:
 

Claudia Schreyer
Pressesprecherin


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