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Endlich ein gesundes Mittagessen an allen Schulen des Landes anbieten

Zur Antwort der Landesregierung auf ihre Kleine Anfrage „Vorschulische schulärztliche und schulzahnärztliche Untersuchungen in M-V im Schuljahr 2016/2017“ (Drs. 7/2172) erklärt die Vorsitzende und bildungspolitische Sprecherin der Linksfraktion, Simone Oldenburg:

 

„Wie viele Kinder müssen noch zu dick und damit krank oder anfällig für Krankheiten sein, damit die Landesregierung das Schulgesetz so ändert, dass alle öffentlichen Schulen verpflichtend ein gesundes Mittagessen anbieten, das den Kriterien der Deutschen Gesellschaft für Ernährung entspricht? Im nachgefragten Zeitraum war etwa jeder siebte untersuchte Erstklässer übergewichtig.

 

Es ist ein Unding, dass das Bildungsministerium nicht einmal weiß, an welchen Schulen bereits ein Mittagessen für Kinder und Jugendliche angeboten wird bzw. wo dies eben nicht der Fall ist. Dabei ist eine gesunde, schmackhafte Ernährung ist wesentliche Voraussetzung für Spaß und Erfolg beim Lernen. Das sollte auch die Landesregierung wissen. Und sie sollte wissen, dass viele Kinder ohne Frühstück in die Schule gehen müssen. In M-V lebt fast jedes dritte Kind in einer armen oder armutsgefährdeten Familie. Wenn dann das Geld auch noch für das Mittagessen fehlt, gehen die Leistungen in den Keller.    

 

Die Landesregierung darf sich nicht länger hinter ihrer Qualitätsoffensive verstecken, die lediglich Empfehlungen für ein gesundes Mittagessen gibt. Auch die Verleihung des Zertifikats ‚Gesunde Schule‘ taugt allenfalls zur Beruhigung des Gewissens. Die Landesregierung muss endlich tatsächlich und konsequent dafür sorgen, dass die Kinder einen guten, gesunden Start ins Leben haben können.“


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