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Digitalisierung auch in der Arbeitswelt sozial gestalten

Zur heutigen Landespressekonferenz „Mecklenburg-Vorpommer: Digitalisierung der Arbeitswelt“ erklärt der arbeitsmarktpolitische Sprecher der Linksfraktion, Henning Foerster:

 „Die Digitalisierung verändert alle Lebensbereiche. Folglich macht sie auch vor der Arbeitswelt nicht halt. Die vorgelegte Studie bietet eine gute Ausgangslage, um die unterschiedlichen regionalen Bedingungen zu bewerten und passgenaue Angebote zu entwickeln. Gerade die kleinen Unternehmen müssen bei der Digitalisierung begleitet und auch finanziell unterstützt werden. Auch müssen Ängste genommen werden, die vor allem Beschäftigte vor der Digitalisierung haben. Letztlich müssen Unternehmen, Beschäftigte, Betriebsräte und Gewerkschaften gemeinsam den Weg der Digitalisierung beschreiten. Am Ende dürfen neue Technologien nicht nur zu Produktivitätssteigerungen führen, sondern müssen auch die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten verbessern. Damit diese den neuen Herausforderungen gewachsen sind, müssen sie ein Recht auf Weiterbildung haben. Bei aller Hilfe des Landes und des Bundes sind auch die Unternehmen in der Pflicht, sich an den Kosten für die Weiterbildungen zu beteiligen. Das ist ihre ureigene Aufgabe. Staatliche Maßnahmen können hier nur unterstützend wirken. Der Ruf aus den Arbeitgeberverbänden nach noch mehr Flexibilisierung und damit Entgrenzung der Arbeitszeiten und Lockerungen im Kündigungsschutzgesetz ist der falsche Weg. Die Digitalisierung darf nicht Tür und Tor öffnen, damit Beschäftigte ausgenutzt werden.“


PRESSEKONTAKT:

Pressesprecherin
Claudia Schreyer
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