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Die Menschen in M-V arbeiten genauso hart wie die Menschen in Bayern

Zur Ablehnung des Entwurfs zur Änderung des Feiertagsgesetz M-V erklärt der wirtschaftspolitische Sprecher der Linksfraktion, Henning Foerster:

„Wie so oft sind SPD und CDU nicht bereit, eine gravierende Gerechtigkeitslücke zu schließen.

In M-V wird am meisten gearbeitet und am wenigsten verdient. Das ist zutiefst ungerecht. Die Menschen in M-V arbeiten genauso hart wie die Menschen in Bayern oder Baden-Württemberg. Warum also haben sie weniger Anspruch auf Erholung, Besinnung und zusätzliche Zeit für Freunde und Familie? Das Argument, dass mit Einführung eines zusätzlichen Feiertags die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft extrem leiden würde, ist denkbar untauglich. Trotz höherer Verdienste und deutlich mehr Feiertagen führen die Süddeutschen viele Statistiken an.

Wir haben für den Kindertag als zusätzlichen Feiertag ausgesprochen, weil es dem von der Landesregierung stets propagierten Kinderland M-V gut zu Gesicht stünde, diesen Anspruch mit Leben zu erfüllen. Kinder sollten die Möglichkeit haben, diesen Tag uneingeschränkt mit ihren Familien zu verbringen. Leider kam von SPD und CDU nichts weiter als eine pauschale Ablehnung.“

Hintergrund: Auf der Sondersitzung der Konferenz Norddeutschland im Februar haben sich alle Länder dafür ausgesprochen, die große Ungleichheit bei den Feiertagen zwischen Nord- und Süddeutschland zu schließen. Schleswig-Holstein und Hamburg haben den Weg für einen zusätzlichen Feiertag bereits frei gemacht. Hatten die Nordländer Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein, Bremen, Hamburg und Niedersachsen 2017 lediglich 10 gesetzliche Feiertage, waren es in Baden-Württemberg und im Saarland 13 Feiertage, in Bayern 14 und in Augsburg gar 15 Tage.


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