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Der Wolf taugt nicht als Sündenbock für eine verfehlte Agrarpolitik

Aus Sicht des agrarpolitischen Sprechers der Linksfraktion, Dr. Wolfgang Weiß, bietet der Antrag „Neuregelung beim Umgang mit dem Wolf“ der Freien Wähler/BMV-Fraktion keinen praktikablen Lösungsansatz:

„Der Wolf soll als Sündenbock für eine verfehlte Agrarpolitik herhalten, die die Weidetierhalterinnen und Weidetierhalter seit Jahren im Stich lässt. Verhaltensauffällige Wölfe können bereits heute entnommen werden. Deshalb haben wir heute eine Phantomdiskussion und Jagd auf Pappkameraden.

Das soll lediglich von der notwendigen Debatte ablenken, dass endlich ein bundeseinheitlicher Rechtsanspruch auf Unterstützung bei Herdenschutzmaßnahmen gebraucht wird und eine angemessene Schadensregulierung. Die Ankündigung von Landwirtschaftsminister Backhaus, zukünftig alle Präventionsmaßnahmen und alle Verluste der Weidetierhalter durch den Wolf vollständig ausgleichen zu wollen, ist dagegen ein richtiger Ansatz.“


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