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Corona-Nothilfe für Sportvereine: 3,5 Millionen im Topf – und keine 7 Prozent ausgezahlt

Zum Bericht der Landesregierung über die Maßnahmen des Sozialministeriums zur Eindämmung der Corona-Krise erklärt der sportpolitische Sprecher der Linksfraktion, Karsten Kolbe:

„3,5 Millionen Euro hat das Sozialministerium für die Überbrückung von corona-bedingten Engpässen für die Sportvereine in M-V bereitgestellt. Davon sind mit Stichtag 14.07.2020 gerade einmal knapp 186.000 Euro ausbezahlt worden – ein Drittel dessen, was an Nothilfen beantragt wurde.

Da es durchaus Vereine gibt, die bereits vor Wochen Anträge auf Hilfen eingereicht haben, ist das einfach zu langsam. Die Vereine müssen planen können, für viele ist unklar, ob sie bei der momentanen Lage überhaupt noch an die Liga- bzw. Wettkampfsaison des nächsten Jahres denken können. Die Ehrenamtler*innen wissen nicht ob und wie es weitergeht, die Mitarbeiter*innen der Vereine brauchen eine Perspektive über die Kurzarbeiterregelung hinaus, die Sponsor*innen beginnen abzuspringen. Das ist für den Sport in M-V eine gefährliche Lage, die Stabilität und Vielfalt der Vereinsstrukturen steht auf dem Spiel.

Die Landesregierung muss endlich dafür sorgen, dass die Sportvereine bei Bedarf bei der Antragstellung unterstützt werden und Anträge nicht mehr wochenlang unbeantwortet bleiben. Die Verfahren müssen deutlich beschleunigt werden.“


PRESSEKONTAKT:
 

Claudia Schreyer
Pressesprecherin


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