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Bund und Land sind in der Verantwortung zum Erhalt der Küstenfischerei

Der agrarpolitische Sprecher der Linksfraktion, Dr. Wolfgang Weiß, sieht mit den erneuten Vorschlägen der EU-Kommission zur Kürzung der Fangquoten von Dorsch und Hering die traditionelle Küstenfischerei von Mecklenburg-Vorpommern als Ganzes bedroht.

„Natürlich muss die Kommission alles dafür tun, die Bestände von Dorsch und Hering in der westlichen Ostsee zu schützen. Politischen Widerstand der Bundesregierung gegen wissenschaftlich begründete Kürzungen helfen aus meiner Sicht aber weder dem Ökosystem Ostsee noch den einheimischen Küstenfischereibetrieben, von denen es ohnehin nur noch wenige gibt.

Viel besser wäre es, wenn sich Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner in Brüssel für eine spürbarere Unterstützung unserer Küstenfischer einsetzte, um den Betrieben bei der Bewältigung dieser ökologischen und ökonomischen Krise zu helfen. Auch könnte der Bund selbst eigene Förderprogramme auflegen. Finanzieller Ausgleich für die deutlich verminderten Einkommen und Stilllegungsprämien können dabei nicht alles sein. Den Betrieben muss auch geholfen werden, sich zusätzliche Standbeine neben der Fischerei aufzubauen. Hier kann und muss auch Mecklenburg-Vorpommern als Land wesentlich mehr tun.“


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