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Brandursachen und mögliches Behördenversagen umgehend aufklären

Zum heutigen Artikel in der SVZ „Führte Behördenversagen zum Großbrand im Schweinestall?“ erklären die Abgeordnete aus der Region, Jeannine Rösler, sowie der agrarpolitische Sprecher der Linksfraktion, Dr. Wolfgang Weiß:

Rösler: „Sollte sich herausstellen, dass es auch für die europaweit größte Schweinezuchtanlage Ausnahmegenehmigungen bezüglich der Errichtung von Brandschutzwänden oder der Größe von Brandabschnitten gab, ist das eine ungeheuerliche Fehleinschätzung. Das hat der verheerende Brand deutlich gemacht.“

Weiß: „Es wäre zudem mehr als fahrlässig, wenn sich erweist, dass gutachterliche Grundsätze verletzt wurden sowie die behördliche Bauüberwachung nicht in dem gebotenen Maße stattgefunden hat. Aufgrund der Größe der Anlage und eines Tierbestandes, der keinen Vergleich zu anderen Anlagen zulässt und somit ohne Erfahrungswerte ist, wäre eine besondere Sorgfalt geboten gewesen.“

Rösler: „Die einzig richtige Schlussfolgerung angesichts des 55 000-fachen Tierleids muss sein, rein gewerbliche Tierhaltung zu unterbinden und Sonderbauvorschriften für Stallanlagen einzuführen.“


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