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Auch in M-V riesiger Handlungsbedarf bei Pendler-Problematik

Mit Verwunderung nimmt die Vorsitzende der Linksfraktion, Simone Oldenburg, die heutige Einschätzung des DGB Nord zur Kenntnis, der besonders in Schleswig-Holstein und Hamburg bei der Pendlerproblematik einen riesengroßen Handlungsbedarf ausmacht.

 

„M-V ist das Pendlerland schlechthin. Hier pendeln rund 178 000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer regelmäßig zwischen Wohn- und Arbeitsort – das ist jeder dritte sozialversicherungspflichtig Beschäftigte. Mehr als 74 000 fahren in andere Bundesländer, um dort zu arbeiten.

 

Der Nordosten ist weitgehend vom Fernverkehr der Deutschen Bahn abgehängt. Die Regionalbahnangebote wurden ausgedünnt, Strecken stillgelegt. Dort, wo die Bahn noch fährt, sind die Züge aus dem Takt geraten. Auch beim ÖPNV mit dem Bus wurden Tausende Fahrkilometer zusammengestrichen und das Angebot in ländlichen Regionen auf die Schülerbeförderung reduziert. Wegen des völlig unzureichenden ÖPNV müssen die Leute zwangsläufig mit dem Auto fahren. Das ist ökologischer Wahnsinn und belastet die Menschen, zumal sie mit durchschnittlich 13 000 Kilometern jährlich die weitesten Arbeitswege in Deutschland haben.

 

Meine Fraktion sieht deshalb auch für den Nordosten ‚riesengroßen Handlungsbedarf‘. Die Landesregierung M-V muss endlich in die Puschen kommen. Nahverkehr muss wieder attraktiver werden. Gute öffentliche Verkehrsangebote – preiswert und am besten kostenfrei – würden Pendlerinnen und Pendler in die Züge und Busse bringen. Entspanntes Mitfahren, statt stau- und baustellengeplagt schon gestresst zur Arbeit kommen, würde das Pendeln erleichtern.“


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