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Gewalt gegen Frauen und Kinder – öffentlich ächten und Opfern helfen

Wenn körperliche oder seelische Gewalt in Lebensgemeinschaften oder auch innerhalb von Verwandtschaftsbeziehungen stattfindet, ist die Rede von häuslicher Gewalt. Die Opfer sind weit überwiegend Frauen. Laut einer bundesweiten Studie hat jede vierte Frau mindestens ein Mal in ihrem Leben eine solche Gewalterfahrung in ihrem sozialen Nahraum machen müssen. Häufig sind auch Kinder direkt oder indirekt von häuslicher Gewalt betroffen.

Häusliche und sexualisierte Gewalt gegenüber Frauen, Kindern, aber auch Männern ist ein Phänomen, das sich durch alle gesellschaftlichen Schichten zieht und deren Schutz, Hilfe und Unterstützung eines gesamtgesellschaftlichen Lösungsansatzes bedarf.

Hierzu hat die rot-rote Landesregierung im Jahr 2001 erstmals den Landesaktionsplan zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und Kinder in Mecklenburg-Vorpommern veröffentlicht. Im Jahr 2005 erfolgte ebenfalls unter der rot-roten Regierung die erste Fortschreibung des Landesaktionsplanes auf Landtagsdrucksache 4/1835. Darin wurden weiterführende Ziele und Vorhaben für einen besseren Schutz von Frauen und Kindern als Opfer von häuslicher und sexualisierter Gewalt formuliert.
Mit Blick auf die erforderliche zweite Fortschreibung des  Landesaktionsplanes wollen wir die bisherige Umsetzung der formulierten Vorhaben und Maßnahmen beleuchten und Problemfelder und Bereiche herausarbeiten, denen zukünftig noch weitaus mehr Beachtung zukommen
muss.