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DIE LINKE - SOZIAL UND ÖKOLOGISCH

Soziale Gerechtigkeit, gesellschaftliche Teilhabe sowie ein verantwortungsvoller Umgang mit der Umwelt und den natürlichen Ressourcen sind für uns untrennbar miteinander verbunden. Nach unserer Auffassung ist auch nur in dieser Einheit eine nachhaltige Entwicklung der Gesellschaft zu erreichen. Wir wollen eine lebenswerte und gesicherte Zukunft  Mecklenburg-Vorpommerns und der hier lebenden Menschen. Ineinander greifende Konzepte vom Wirtschaften, vom sozialen Zusammenhalt und vom Umgang mit den natürlichen Ressourcen sind nötig, um die Potenziale des Landes bestmöglich nutzen zu können.   

Für eine demokratische und friedliche Welt müssen wir umweltbewusst und zugleich sozial gerecht handeln und dürfen den Blick für die nachfolgenden Generationen nicht verlieren. Dieser ganzheitliche Denkansatz erfordert einen sozialökologischen Umbau der Gesellschaft.  

Ressourcenverbrauch und Emissionen gefährden ein menschenwürdiges Leben schon jetzt.  Die bisherigen Methoden der sozialen und wirtschaftlichen Stabilisierung sind für die Zukunft untauglich. So weiter zu machen wie bisher, nur ein bisschen sozialer, ökologischer und demokratischer, stellen nichts weniger als die menschliche Zivilisation in Frage. DIE LINKE meint, dass andere Lebensstile, andere Produktionsweisen und insbesondere andere Formen demokratischer Einflussnahme auf Politik schlichte Notwendigkeiten geworden sind. 

Auf diesen Erkenntnissen basiert das Leitbild „MV 2020+“, dass die Linksfraktion in der 5. Legislaturperiode vorgelegt hat. 

Mit der von der Landtagsfraktion DIE LINKE, der Rosa-Luxemburg-Stiftung und dem kommunalpolitischen Forum gemeinsam durchgeführten Konferenz haben wir einen weiteren Schritt getan, diesen übergreifenden Politikansatz weiterzuentwickeln, in die Öffentlichkeit zu tragen, Partnerinnen und Partner sowie Verbündete zu gewinnen. Denn gesellschaftliche Mehrheiten sind notwendig für einen sozialen, ökologischen und demokratischen Weg in eine zukunftsfähige Gesellschaft. 

Ressourcenschonung, CO2-Reduzierung, Klima- und Naturschutz sind Begriffe, die in aller Munde sind. Aber sie repräsentieren das Einfache, das so schwer zu machen ist. Was können wir hier und heute tun? Das war die Hauptfrage, die uns auf der Konferenz beschäftigt hat. Wie bauen wir das Energiewirtschaftssystem hin zu den Erneuerbaren um, ohne dass Strom und Wärme zum Luxusgut -weil unbezahlbar- werden? Wie sichern wir im Flächenland Mecklenburg-Vorpommern die Mobilität für alle Menschen - auch für die, die in den ländlichsten Regionen leben und kein Geld für ein Auto haben? Wie machen wir das, was in der Vergangenheit im Müll landete, zur Basis für eine regionale Rohstoff-Kreislaufwirtschaft? Wie organisieren wir tatsächlich regionale Wirtschaftskreisläufe? 

Grundlage der Diskussion waren neben unserem Leitbild „MV 2020+“, der Weg, den die Bundestagsfraktion der LINKEN mit ihrem Plan B zum sozial-ökologischen Umbau aufgezeigt hat sowie die zahlreichen Erfahrungen, die Praktiker in ihrer täglichen Arbeit gesammelt haben.  Wir sind nicht allein, wenn es um Schutz von Natur und Umwelt geht. Aber wir sind diejenigen, die sich darum kümmern, dass die  betroffenen Menschen einbezogen werden und dass die soziale Seite nicht vergessen wird. 

Unser Dank gilt allen Referentinnen und Referenten sowie den Diskutanten, dem   Kommunalpolitischen Forum MV und der Rosa-Luxemburg-Stiftung MV.