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Karen Larisch

Wenn jedem Menschen im Land ein Geschenk von 200 Euro auf das Konto flattert, ist das gleich – aber es ist nicht gerecht! Chancengerechtigkeit in allen Bereichen des Lebens bedeutet, darauf zu achten, dass der Vorteil eines Einzelnen nicht zu einem Nachteil des Anderen wird. Schon gar nicht hat Chancengerechtigkeit etwas mit Gleichheit zu tun. Wir sind nicht alle gleich, wir sind wunderbar unterschiedlich und individuell. Deshalb brauchen wir verschiedene Dinge, um gleiche Chancen
im Leben zu haben. Nur die Betrachtung der einzelnen Bedarfe und mehr individuelle Lösungsansätze
bei der Bekämpfung von Langzeitarbeitslosigkeit, Armut und Ausgrenzung von Migranten, Kindern und Jugendlichen oder Menschen, die von Behinderung betroffen sind, führen zur Beseitigung von Ungerechtigkeit. Die Einbeziehung und Mitbestimmungsrechte Betroffener bei Gesetzesgestaltungen
sind für mich unabdingbar für Chancengerechtigkeit. So benötigen etwa Alleinerziehende völlig andere Betreuungsmöglichkeiten als Familien mit zwei Elternteilen. Wir werden uns dafür einsetzen, dass
der Gesetzgeber auch solchen Bedingungen Rechnung trägt. Das gilt zum Beispiel auch im Hinblick auf Langzeitarbeitslose, die mehr benötigen als bloß eine Geldleistung. Selbstbestimmte Menschen können ihre Bedürfnisse sehr wohl artikulieren und es ist Aufgabe der Regierenden, diese Anregungen aufzunehmen und zu verarbeiten. Schauen Sie etwa auf die Jugendparlamente: Die gestalten ihre eigene Zukunft – und wer könnte das besser als sie? Wir sind nicht die Bestimmer*innen über Chancen, sondern die Wegbereiter*innen, denen die Betroffenen mit ihren Forderungen die Richtung weisen.

Karen Larischs Pressemeldungen

Militante Neonazi-Szene im Nordosten formiert und vernetzt sich

Zur Antwort der Landesregierung auf ihre Kleine Anfrage „Veranstaltungen der rechtsextremen Szene 2019“ (Drs. 7/4882) erklärt die Abgeordnete der Linksfraktion, Karen Larisch: „Bei einem Blick auf die rechten Veranstaltungen des letzten Jahres müssen alle Alarmglocken schrillen. Mehr als 30 Mal kam der harte Kern der Neonazi-Szene zu Konzerten,... Weiterlesen


Keine Leistungskürzung bei Zwangsverpartnerung in Unterkünften

Zum Urteil des Landessozialgerichts Mecklenburg-Vorpommern zur Rechtswidrigkeit von Leistungskürzungen (Anlage) aufgrund einer sogenannten „Zwangsverpartnerung“ erklärt die migrationspolitische Sprecherin der Linksfraktion, Karen Larisch: „Der Beschluss hebt eine große Ungerechtigkeit auf und ist deshalb sehr zu begrüßen. Nicht familiär verbundene... Weiterlesen


Kommunen im Land sind bereit, Geflüchtete aufzunehmen

Die Linksfraktion unterstützt die Forderung des Bündnisses Seebrücke M-V nach einem Aufnahmeprogramm für Geflüchtete in M-V. Dazu erklärt die migrationspolitische Sprecherin der Fraktion, Karen Larisch: „Europa schottet sich an den Außengrenzen ab. Menschen auf der Flucht und in großer Not werden ihrem Schicksal überlassen. Kinder, Frauen und... Weiterlesen

Reden im Landtag

Karen Larisch: Demokratische Prozesse respektieren – Verfassung schützen

Frau Präsidentin, meine Damen und Herren, gestatten Sie mir drei kurze Anmerkungen zu dem vorliegenden Antrag. Dass sich der Landtag zur Landesverfassung bekennt, sollte selbstverständlich sein. Allerdings ist dort kaum etwas geregelt über eine Zusammenarbeit der Fraktionen oder der Abgeordneten. Außer der formalen Zusammenarbeit im Ältestenrat... Weiterlesen


Karen Larisch: Geschlechterparitätische Besetzung von Volksvertretungen voranbringen – Parité-Bericht für Mecklenburg-Vorpommern vorlegen

Sehr geehrte Präsidentin, sehr geehrte Abgeordnete, mit dem vorliegenden Antrag fordern wir einen Parité-Bericht, um die Situation, die Probleme und Handlungserfordernisse aufzuzeigen, warum Frauen nach wie vor so gering in den Volksvertretungen mitmischen. Es soll ermittelt werden, welche Mechanismen und Hürden es gibt und wie es besser gehen... Weiterlesen


Karen Larisch: Menstruationsartikel sind keine Luxusgüter

Sehr geehrte Frau Präsidentin, meine Damen und Herren, Frauen bluten doppelt. Und das seit Anbeginn der Zeit. Sie leben mit der Tabuisierung ihrer Menstruation, fehlenden Hygieneartikeln, einer unangemessen hohen Mehrwertsteuer und mit den Vorurteilen und alltäglichen Witzen über die sogenannte „Erdbeerwoche“ oder „rote Flut“. Meine Damen und... Weiterlesen


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