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Dr. Wolfgang Weiß

Manche Menschen können sich ein Leben in der Stadt nicht vorstellen: zu laut, zu hektisch, zu viele Leute. Manchmal sind es nur Kleinigkeiten, die stören: die Woche im Mietshaus oder das Fehlen von Parkplätzen. Klar gibt es auch Vorteile: Bäcker oder Fleischer um die Ecke oder ein kurzer Arbeitsweg. Aber wiegt das eine das andere auf? Manche Menschen können sich ein Leben auf dem Dorf nicht vorstellen: zu ruhig, zu einsam, zu wenig Nachbarn. Es gibt kaum etwas, das die Ruhe stört, aber vieles, was fehlt – und diese Dinge gibt es eben nur in der Stadt oder im nächsten ländlichen Zentrum. Nun sind nicht alle Menschen gleich. Aber alle sollten mindestens die gleichen Chancen haben, sich das Leben so einzurichten, wie sie es möchten. Was das angeht, unterscheiden sich Stadt und Land aber erheblich. Das geht schon beim Start ins Leben los. Klar, auch in der Stadt wohnen nicht alle Kinder genau gegenüber der Schule. Aber Schulwege übers Land, die sogar länger dauern, als die  Arbeitswege der Eltern, haben mit gleichen Chancen nichts zu tun. Besonders problematisch ist das Leben auf dem Land in Notlagen. Können es Arzt oder Feuerwehr hier rechtzeitig schaffen? Wir wollen nicht, dass das Leben überall gleich ist, aber wir wollen, dass es gleichwertig ist. Darüber ist nicht nur zu reden, sondern diese Forderung gehört in die Landesverfassung!

Dr. Wolfgang Weißs Pressemeldungen

Ob Kirche oder Kino ist dem Virus egal

Zu den Lockerungen der Landesregierung bezüglich der Gottesdienste erklärt der religionspolitische Sprecher der Linksfraktion, Dr. Wolfgang Weiß: „Es ist für die gläubigen Bürgerinnen und Bürger sicherlich erfreulich, dass die Gottesdienste unter Einhaltung der Hygieneauflagen wieder erlaubt sind. Warum die Regelung aber erst ab Montag gilt,... Weiterlesen


Auch in der Landwirtschaft müssen Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden

Der agrarpolitische Sprecher der Linksfraktion, Dr. Wolfgang Weiß, zeigt sich tief betroffen vom Tod eines rumänischen Erntehelfers nach einer Corona-Infektion in Baden-Württemberg. „Der Tod dieses Erntehelfers wirft für mich viele Fragen im Zusammenhang mit dem Einsatz von aus- und inländischen Saisonkräften in der Landwirtschaft auf. Sind die... Weiterlesen


Mindeststandards für Beschäftigte in der Landwirtschaft einhalten

Der agrarpolitische Sprecher der Linksfraktion, Dr. Wolfgang Weiß, bezeichnet die von Bundesagrarministerin Julia Klöckner verkündeten Maßnahmen zur Bewältigung der Corona-Krise als Versuch, die Rechte der Beschäftigten in der Landwirtschaft aufzuweichen: „Es ist verantwortungslos und inakzeptabel, wenn versucht wird, die derzeitige Krise zu... Weiterlesen

Reden im Landtag

Dr. Wolfgang Weiß: Neuregelung beim Umgang mit dem Wolf

Sehr geehrte Frau Präsidentin, meine Damen und Herren, und täglich grüßt der Murmel… äh …Wolf, ist man glatt versucht zu beginnen… In den letzten Wochen kochte wieder einmal das Thema Wolf hoch, ausgelöst durch erhebliche Rissschäden in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg sowie durch Diskussionen in der Agrarministerkonferenz, im Bundesrat... Weiterlesen


Dr. Wolfgang Weiß: Missbrauchsopfer unterstützen – Missbrauch in der Katholischen Kirche rückhaltlos aufklären und Verjährungsfristen ausweiten

Sehr geehrte Frau Präsidentin, meine Damen und Herren, bevor ich auf den Antrag meiner Fraktion näher eingehe, möchte ich namens meiner Fraktion erklären, dass wir den sozialen und caritativen wie auch den friedensstiftenden Beitrag der Katholischen Kirche in Deutschland und Mecklenburg-Vorpommern, den diese durch viele hunderttausend... Weiterlesen


Dr. Wolfgang Weiß: Extreme Trockenheit in Mecklenburg-Vorpommern - Auswirkungen auf die Landwirtschaft und ländliche Räume

Sehr geehrte Frau Präsidentin, meine Damen und Herren, der Deutsche Wetterdienst zog am 30. August eine vorläufige Bilanz. Danach war der Sommer 2018 ohne Zweifel ein Jahrhundertsommer. Man sollte meinen, dass das ja nicht so schwer ist. Denn dieses Jahrhundert hatte ja erst 18 Sommer zu bieten. Wenn man sich aber klar macht, dass die... Weiterlesen


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