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Dr. Wolfgang Weiß

Manche Menschen können sich ein Leben in der Stadt nicht vorstellen: zu laut, zu hektisch, zu viele Leute. Manchmal sind es nur Kleinigkeiten, die stören: die Woche im Mietshaus oder das Fehlen von Parkplätzen. Klar gibt es auch Vorteile: Bäcker oder Fleischer um die Ecke oder ein kurzer Arbeitsweg. Aber wiegt das eine das andere auf? Manche Menschen können sich ein Leben auf dem Dorf nicht vorstellen: zu ruhig, zu einsam, zu wenig Nachbarn. Es gibt kaum etwas, das die Ruhe stört, aber vieles, was fehlt – und diese Dinge gibt es eben nur in der Stadt oder im nächsten ländlichen Zentrum. Nun sind nicht alle Menschen gleich. Aber alle sollten mindestens die gleichen Chancen haben, sich das Leben so einzurichten, wie sie es möchten. Was das angeht, unterscheiden sich Stadt und Land aber erheblich. Das geht schon beim Start ins Leben los. Klar, auch in der Stadt wohnen nicht alle Kinder genau gegenüber der Schule. Aber Schulwege übers Land, die sogar länger dauern, als die  Arbeitswege der Eltern, haben mit gleichen Chancen nichts zu tun. Besonders problematisch ist das Leben auf dem Land in Notlagen. Können es Arzt oder Feuerwehr hier rechtzeitig schaffen? Wir wollen nicht, dass das Leben überall gleich ist, aber wir wollen, dass es gleichwertig ist. Darüber ist nicht nur zu reden, sondern diese Forderung gehört in die Landesverfassung!

Dr. Wolfgang Weißs Pressemeldungen

Zukunft der Kutter- und Küstenfischerei weiter unsicher

Zur Ablehnung des Antrags „Zukunft der Kutter- und Küstenfischerei sichern“ erklärt der fischereipolitische Sprecher der Linksfraktion, Dr. Wolfgang Weiß: „Die Ablehnung ist unverständlich und enttäuschend. Seit 30 Jahren verzeichnen wir in Mecklenburg-Vorpommern den Niedergang der überwiegend handwerklich geprägten Kutter- und Küstenfischerei.... Weiterlesen


Ausstieg aus der Kastenstandshaltung notwendig – Landwirte brauchen Hilfe

Der agrarpolitische Sprecher der Linksfraktion, Dr. Wolfgang Weiß, hält den Vorschlag der Bundesregierung zur Kastenstandshaltung für eine Verlängerung des Tierleids. Ein Ausstieg aus der Haltung von Zuchtsauen im sogenannten Kastenstand sei dringend notwendig. „Die bisher übliche lange Fixierung der Sauen in engen Kästen kann zu erheblichen... Weiterlesen


M-V braucht wieder eigene Schlachtbetriebe

Nach Ansicht des agrarpolitischen Sprechers der Linksfraktion, Dr. Wolfgang Weiß, zeigen die Absatzprobleme der Schweine-Bauern in Mecklenburg-Vorpommern nach der Corona-bedingten Schließung des Schlachtbetriebes Tönnies die fatalen Auswirkungen einer völlig verfehlten Agrarpolitik und einer fehlenden Ernährungspolitik: „Jetzt hat die Corona-Krise... Weiterlesen

Reden im Landtag

Dr. Wolfgang Weiß: Neuregelung beim Umgang mit dem Wolf

Sehr geehrte Frau Präsidentin, meine Damen und Herren, und täglich grüßt der Murmel… äh …Wolf, ist man glatt versucht zu beginnen… In den letzten Wochen kochte wieder einmal das Thema Wolf hoch, ausgelöst durch erhebliche Rissschäden in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg sowie durch Diskussionen in der Agrarministerkonferenz, im Bundesrat... Weiterlesen


Dr. Wolfgang Weiß: Missbrauchsopfer unterstützen – Missbrauch in der Katholischen Kirche rückhaltlos aufklären und Verjährungsfristen ausweiten

Sehr geehrte Frau Präsidentin, meine Damen und Herren, bevor ich auf den Antrag meiner Fraktion näher eingehe, möchte ich namens meiner Fraktion erklären, dass wir den sozialen und caritativen wie auch den friedensstiftenden Beitrag der Katholischen Kirche in Deutschland und Mecklenburg-Vorpommern, den diese durch viele hunderttausend... Weiterlesen


Dr. Wolfgang Weiß: Extreme Trockenheit in Mecklenburg-Vorpommern - Auswirkungen auf die Landwirtschaft und ländliche Räume

Sehr geehrte Frau Präsidentin, meine Damen und Herren, der Deutsche Wetterdienst zog am 30. August eine vorläufige Bilanz. Danach war der Sommer 2018 ohne Zweifel ein Jahrhundertsommer. Man sollte meinen, dass das ja nicht so schwer ist. Denn dieses Jahrhundert hatte ja erst 18 Sommer zu bieten. Wenn man sich aber klar macht, dass die... Weiterlesen


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