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Die Mitglieder der Linksfraktion haben an der Kundgebung der Gewerkschaften, Beschäftigten aus den Theatern und ihrer Verbände sowie vieler anderer Unterstützerinnen und Unterstützer teilgenommen, die am Freitag in Schwerin unter dem Motto „Mecklenburg-Vorpommern braucht seine Theater“ stattgefunden hat. Die Künstlerinnen und Künstler, die Beschäftigten, alle Menschen, die wollen, dass die Theater- und Orchesterlandschaft in ihrer Vielfalt erhalten bleibt, haben unsere Unterstützung. Die Theater und Orchester des Landes müssten bewahrt und gestärkt werden, denn sie seien nichts Elitäres, sondern für eine demokratische Gesellschaft unerlässlich. Überall dort, wo Theater gespielt wird, wo Orchester auftreten, werden Werte vermittelt, findet kulturelle und demokratische Bildung statt. Von keinem Unternehmen, und Theater und Orchester sind Unternehmen, wird das Budget über eineinhalb Jahrzehnte eingefroren und zugleich mehr Leistung abgefordert. Theater und Orchester hätten dies dennoch geleistet, zum Preis von Selbstausbeutung und radikalem Personalabbau. Die Linksfraktion fordert seit langem eine angemessene Unterstützung der Theaterstandorte durch das Land. Dies ist auch zu leisten, den politischen Willen vorausgesetzt. So könnte ein Teil der zu erwartenden Steuermehreinnahmen eingesetzt werden. Der Preis, den wir ansonsten zahlen, weil dann gesellschaftliche Fehlentwicklungen ‚repariert’ werden müssen, wird ein Vielfaches hiervon betragen.