6. März 2012

Selbstzerstörung des Mecklenburgischen Staatstheaters stoppen

Der kulturpolitische Sprecher der Linksfraktion, Torsten Koplin, fordert die Landesregierung dringend auf, die verordnete Selbstzerstörung des Mecklenburgischen Staatstheaters Schwerin zu stoppen.

„Anstatt die Reduzierungen in allen Sparten und Stellenstreichungen zuzulassen, sollte das Land das Staatstheater in seine Trägerschaft übernehmen“, erklärte Koplin am Dienstag in Schwerin. Auf diese Weise könnten zwei Effekte erzielt werden. Einerseits könnte das Theater in seiner kulturellen Substanz und Attraktivität erhalten bleiben und andererseits könnte der Landeshauptstadt eine strukturelle Belastung genommen werden und ein Wirtschaftsfaktor erhalten bleiben. „Der Landeshaushalt verfügt über ausreichend Potenzial, eine solche Lösung anzustreben.“ Es sei allemal besser in die Zukunft zu investieren statt in Abwicklung und Abfindung.

„Eine Übernahme des Staatstheaters Schwerin in Landesträgerschaft muss nicht mit zusätzlichen Belastungen für die anderen Theaterstandorte verbunden sein“, betonte Koplin.