23. Februar 2012

Landesvereinigung für Gesundheitsförderung will nicht aufgeben

Die sozialpolitische Sprecherin der Linksfraktion, Karen Stramm, begrüßt, dass sich die Landesvereinigung für Gesundheitsförderung nicht auflöst. „Entgegen der Forderung des Sozialministeriums und des eigenen Vorstands zur Selbstauflösung hat die Mitgliederversammlung gestern den Fortbestand dieses wichtigen Gremiums beschlossen“, sagte Frau Stramm am Donnerstag.  

Seit 22 Jahren leiste die Landesvereinigung wertvolle Arbeit im Bereich Prävention und unterstütze die Menschen, gesundheitsfördernd zu leben. „In diesem Sinne berät die Landesvereinigung, sie organisiert und koordiniert Veranstaltungen, beispielsweise zu Frauengesundheit oder Gesundheitsförderung in der Kita, managt aber auch landesübergreifende Kooperationen wie ‚Jeder Tag bewegt‘ mit Sachsen-Anhalt“, so Frau Stramm. 

Die Landesvereinigung ist eine nichtstaatliche Organisation. Ihre Finanzierung erhielt die Landesvereinigung bisher aus Mitgliedsbeiträgen sowie Fördermitteln der Krankenkassen, der Pflegekassen und der Rentenversicherung Nord sowie aus dem Landeshaushalt. „Nachdem sich im vergangenen Jahr die Sozialversicherungsträger aus der institutionellen Förderung zurückgezogen haben, hat auch das Sozialministerium nur eine Förderung bis Mitte des Jahres versprochen“, so Frau Stramm. „Ich freue mich, dass die Mitglieder gestern nach einer intensiven Debatte in geheimer Abstimmung dennoch für den Erhalt und die Konsolidierung der Landesvereinigung votiert haben. Das war eine mutige Entscheidung, die allen Respekt verdient“, betonte Frau Stramm. Sie fordert die Landesregierung auf, die Vereinigung nicht im Regen stehen zu lassen und die notwendige Förderung zu sichern.