Zum heute veröffentlichten Forderungskatalog der Landeskonferenz der Studierendenschaften in Mecklenburg-Vorpommern erklärt der hochschulpolitische Sprecher der Linksfraktion, Dr. Hikmat Al Sabty:
„Die Forderungen der Studierenden sind berechtigt. Insbesondere die Überarbeitung des Landespersonalkonzepts von 2004 erscheint mit Blick auf die steigende Zahl der Studierenden an den Hochschulen des Landes erforderlich. Sowohl die Anzahl der Professorenstellen als auch die der Dozentinnen und Dozenten sind maßgebend für gute Betreuungsrelationen in der Lehre. Im Rahmen der Haushaltsberatungen werden solche Fragen wie die der sogenannten ‚Wohnsitzprämie‘ sowie die Finanzierung der Studentenwerke anforderungsgerecht geklärt werden müssen.
Bei der Umsetzung des Lehrerbildungsgesetzes beklagten die Studierenden eine ungenügende Beteiligung bei der Erarbeitung der nach dem Gesetz nach 2012 zu erlassende Verordnungen, wie z.B. die Prüfungsordnungen.
Die Landesregierung muss die Forderungen der Studierenden ernst nehmen und mit pragmatischen und ausfinanzierten Lösungen umsetzen.“