Der kulturpolitische Sprecher der Linksfraktion, Torsten Koplin, fordert von der Landesregierung ein klares Bekenntnis für den Verbleib der Kunstgegenstände aus dem Nachlass der Herzoglichen Familie im Land.
„Die gestern getroffene Verabredung von SPD und CDU zum Umgang mit der Kunst aus der herzoglichen Sammlung ist nichts als Drückebergerei“, erklärte Koplin am Freitag. „Die Koalitionäre drücken sich um eine Grundsatzentscheidung herum, wenn sie nach monatelangem Stillstand beschließen, kein Geld für den Ankauf der Kunstgegenstände in den Landeshaushalt einstellen zu wollen“, erklärte Koplin am Freitag.
Auch wenn das Geld für den Kunstankauf noch nicht in den Jahren 2012 und 2013 fließe, so müsse dennoch über die mittelfristige Haushaltsplanung der kommenden fünf Jahre Vorsorge getroffen werden. „Sonst ist nicht glaubhaft, dass das Land ernsthafte Verhandlungen mit Donata Herzogin zu Mecklenburg von Solodkoff anstrebt“, so Koplin. „Ich fordere die Landesregierung auf, ihrer Verantwortung für das kulturelle Erbe des Landes gerecht zu werden und dafür im Haushalt seriöse Vorsorge zu treffen.“