9. November 2011

CDU-Weigerung, für Mindestlohn im Bund aktiv zu werden, ist ignorant

Die Forderung von Wirtschaftsminister Harry Glawe nach höheren Löhnen verkommt nach Ansicht des arbeitsmarktpolitischen Sprechers der Linksfraktion, Henning Foerster, zunehmend zur Lachnummer.

„Vorzurechnen, dass 8,50 Euro Stundenlohn kaum ausreiche, eine Familie zu ernähren, und zugleich eine Bundesratsinitiative für einen gesetzlichen Mindestlohn zu verweigern, das ist schon ein Stück aus dem Tollhaus“, erklärte Foerster am Mittwoch in Schwerin.

Er fordert den Wirtschaftsminister und die CDU-Fraktion auf, ihre Blockadehaltung aufzugeben und auf Bundesebene für die Einführung eines Mindestlohnes aktiv zu werden. „Alles andere ist ignorant und grob fahrlässig“, betonte Foerster.