Zur morgen in Schwerin stattfindenden Jahresmitgliederversammlung des Landesjugendrings (LJR) erklärt die kinder- und jugendpolitische Sprecherin der Linksfraktion, Dr. Marianne Linke:
„Der Landesjugendring ist seit Jahren ein wichtiger und anerkannter Partner. Die 23 Verbände leisten eine wertvolle und unersetzliche Kinder- und Jugendarbeit. Mit ihren Fachtagen, Workshops und Langzeitprojekten begleiten sie die Kinder und Jugendlichen durch den oft nicht einfachen Alltag und zeigen ihnen Perspektiven auf, wie sie durch Beteiligung die Gesellschaft und sich selbst verändern und voran bringen können. Ob durch Jugend im Landtag, das Projekt Erinnern-Erforschen-<wbr></wbr>Konfrontieren oder aktuell über die jugendpolitischen Forderungen zur Landtagswahl 2011, der Landesjugendring thematisiert die Probleme im Land, ermutigt Kinder und Jugendliche und gibt ihnen das erforderliche Rüstzeug mit auf den Weg.
Die Bundes- und Landespolitik, aber auch die Kommunen im Land sind aufgefordert, den Jugendlichen mehr Raum und mehr Möglichkeiten zu geben, sich einzubringen und zu beteiligen. Nur so kann der Generationenvertrag zukunftsfähig mit Leben erfüllt werden. Meine Fraktion unterstützt die Forderung des Landesjugendrings nach der Einführung des Wahlalters ab 16 Jahre auch bei Landtagswahlen. Die Landesregierung muss darüber hinaus ihre Jugendförderung verstärken, sie stagniert seit 1990 bei einem Pro-Kopf-Beitrag von umgerechnet 5,11 Euro, was de facto eine Kürzung darstellt.“