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30. September 2010 Pressemeldungen, Helmut Holter

Konsequent gegen CCS-Technologie und CO2-Schleudern vorgehen

Die Linksfraktion begrüßt das Vorhaben der Großen Koalition, im Zusammenhang mit der Abscheidung und Speicherung von CO2, der so genannten CCS-Technologie, die Einführung einer unterirdischen Raumplanung für Mecklenburg-Vorpommern zu prüfen.

„Alles, was eine nachhaltige wirtschaftliche, soziale und ökologische Raumentwicklung – auch unter der Erde – befördert, kann meine Fraktion nur gutheißen“, erklärte Holter am Donnerstag. Ein entsprechender Antrag von SPD und CDU auf der kommenden Landtagssitzung werde deshalb die  Zustimmung seiner Fraktion finden, auch wenn das Problem mehr als einen Prüfauftrag erfordere.

„Angesichts der Pläne der Bundesregierung, die Einlagerung von CO2 rechtlich zu ermöglichen, wacht die Landesregierung zwar sehr spät auf, aber wenn auf diesem Weg die unterirdische Speicherung von CO2 verhindert werden kann, sind wir dabei“, betonte Holter. Die Linksfraktion habe sich von Anfang an gegen die CCS-Technologie ausgesprochen. Damit solle lediglich das Überleben der Braunkohleverstromung gesichert werden, die jedem Klimaschutzkonzept und jedweder Nachhaltigkeit zuwiderläuft. „Wir sollten alles dafür tun, die Nutzung erneuerbarer Energien zu unterstützen und so schnell wie möglich aus der Verbrennung von Öl und Kohle auszusteigen.“